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Landwirtschaftstraining: Fischteich in N.C. Lamabari

Am nördlichen Rand des indischen Bundesstaates Assam liegt kurz vor der Grenze zum Bhutan das Dorf N.C. Lamabari. 49 Familien, d.h. 285 Bewohner, leben hier. Alle Familien leben, sofern sie Arbeit finden, durch Tageslohnarbeit. Alle Bewohner leben unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit und niedrige Löhne sind die Regel. Der Tageslohn in einer Teeplantage beträgt rund 1,50 €. Innerhalb eines Jahres wird in eeplantagen 6 Monate lang gearbeitet.

Im Nachbardorf Uttar Nowgaon gibt es eine staatliche Primary und „Middle English“-Schule. Rund 100 Dörfer befinden sich in Mazbat Block, wozu auch N.C. Lamabari gehört. Die Highschool und Higher Secondary School befindet sich rund 10 km entfernt. Es gibt kein Health-Care-Programm vor Ort. Eine kleine Krankenstation ist einige km entfernt, deren Leistungen können i.d.R. durch die Dorfbevölkerung jedoch nicht bezahlt werden.

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Projekt-Geschichte und Ausstattung

Alle Bewohner des Dorfes sind lutherische Christen, denn ihre Vorfahren sind von der Jeypore-Kirche in Orissa (Koraput District) aus in den Nord-Osten Indiens immigriert, um hier Arbeit in den Teeplantagen zu finden. So gibt es im Dorf eine kleine Dorfkirche. Ein Housing-Programm wurde hier 2013 durchgeführt, sodass auch die ärmsten Familien nun in Bambus- und Steinhäusern leben können. Dieses Programm wurde durch die Hilfe des Zentrums für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Hamburg, finanziert. Ferner gab es eine Nahrungs-Notversorgung.

Es bestehen 2 Women-Self-Help-Gruppen (SHG). Eine Gruppe besteht aus 11 Mitgliedern, die andere aus 10 Mitgliedern. Rund 600 kg Ernte erwirtschaften diese SHG pro Ernteperiode, das entspricht einem Erlös von Rbs. 6.000 für jede Gruppe (umgerechnet etwa 85 Euro). Das Geld wird unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt. Alle Mitglieder der SHG, sowie fast alle Dorfbewohner sind Analphabeten. Die staatlichen Schulen funktionieren nur mäßig.

Projektförderung

Zur Ernährungs-Sicherheit und Gewährleistung einer ausgewogenen Ernährung ist hier ein Landwirtschafts-Trainings-Programm von größter Bedeutung. Die Bewirtschaftung der Felder geschieht sehr einseitig. Es gibt keine Kitchen-Gärten, d.h. keinen gemischten Anbau von Gemüse und Obst. Vor 6 Jahren wurde durch staatliche Gelder ein Fisch-Teich angelegt, der aufgrund fehlender Fachkenntnisse im Bezug auf den Bau- und die Betreibung solches Teiches, nie verwendbar gewesen ist. Die Fische sind unmittelbar in den ersten Tagen in diesem Teich verstorben, da der Teich keine ausreichende Tiefe erhalten hat. Der Wunsch der Dorfbevölkerung, endlich einen Fischteich betreiben zu können und dazu das nötige Handwerk zu erlernen, ist unermesslich groß.

Der Bau dieses Fischteiches ist nur sinnvoll, wenn dazu auch ein Landwirtschafts- und Ernährungsprogramm stattfindet. Dieses Programm soll sich auf weitere Dörfer ausstrecken, die ähnliche Probleme haben. Das Programm soll durch 3 Module, die innerhalb eines Jahres stattfinden, erfolgen. Die Kurse finden in einem SHG-Trainings-Haus in Jiagabhuro (rund 2 Autostunden entfernt) statt.

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Verwendungszweck: Landwirtschaft

Kosten für das Landwirtschaftstraining:
Rbs 263.600 (Rbs 105.900 Training, Rbs 157.700 Fisch-Teich, entspricht insg. ca. 3.800 Euro)

Projektpartner in Indien:
ELCITHS-AD, Jiagabhuro (Assam)

Kooperationspartner in Deutschland:
Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche Weltweit, Hamburg

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