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Landwirtschaftsprogramm in Jiaghaburo (Assam)

Ein ökologischer gemeinsam betriebener Garten auf dem Campus der Kirche in Jiaghaburo soll angelegt werden und ein Trainingsprogramm stattfinden. Mit dem Garten sollen die örtlichen Selbsthilfegruppen (34 Frauen) gestärkt werden.

Das Gemüse wird auf örtlichen Märkten verkauft und der Erlös kommt den Familien der Frauen zugute. Die Männer der Familien sind meistens Tagelöhner. Einige Frauen sind mit ihren Kindern alleinstehend. Das Programm hilft den Familien, die Armut besser überwinden zu können.

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Projekt-Geschichte und Ausstattung

Alle Bewohner des Dorfes sind lutherische Christen, denn ihre Vorfahren sind von der Jeypore-Kirche in Orissa (Koraput District) aus in den Nord-Osten Indiens immigriert, um hier Arbeit in den Teeplantagen zu finden. So gibt es im Dorf eine kleine Dorfkirche. Ein Housing-Programm wurde hier 2013 durchgeführt, sodass auch die ärmsten Familien nun in Bambus- und Steinhäusern leben können. Dieses Programm wurde durch die Hilfe des Zentrums für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit, Hamburg, finanziert. Ferner gab es eine Nahrungs-Notversorgung.

Es bestehen 2 Women-Self-Help-Gruppen (SHG). Eine Gruppe besteht aus 11 Mitgliedern, die andere aus 10 Mitgliedern. Rund 600 kg Ernte erwirtschaften diese SHG pro Ernteperiode, das entspricht einem Erlös von Rbs. 6.000 für jede Gruppe (umgerechnet etwa 85 Euro). Das Geld wird unter den Gruppenmitgliedern aufgeteilt. Alle Mitglieder der SHG, sowie fast alle Dorfbewohner sind Analphabeten. Die staatlichen Schulen funktionieren nur mäßig.

Projektförderung

In Jiagabhuro besteht eine Frauen-Selbsthilfegruppen, die einen gemeinsamen Küchengarten anlegen und die Erträge auf den Märkten verkaufen. Das erwirtschaftete Geld wird geteilt. Dazu gehört auch ein regelmäßiges Training zur Kultivierung von Bio-Gemüse.

Die Anlage entsteht neben dem neuen Hostel Jiagabhuro und wird insbesondere für die Küche der Jugendeinrichtung frisches Gemüse liefern.

Das Projekt ist Teil der Strukturprogramms „Jiagabhuro Church Campus“, auf dem eine Teefabrik gebaut werden soll.

Neben dem Garten besteht ein Fischtisch, der Teil des Programms ist. Insgesamt sind rund 30 Frauen in dem Projekt beschäftigt. Fünf Selbsthilfegruppen bestehen.

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Verwendungszweck: Landwirtschaft

Kosten für das Landwirtschaftstraining:
2000 €

Projektpartner in Indien:
AELC, Jiagabhuro (Assam)

Kooperationspartner in Deutschland:
Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche Weltweit, Hamburg

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